Wir über uns

Wir fördern Kinder an den Standorten

Schweinfurt

Gerolzhofen

Werneck

Niederwerrn

Selbstverständnis

Selbstverständnis, Aufgaben und Zielstellung

Die Julius-Kardinal-Döpfner-Schule Schweinfurt, Schule zur Sprachförderung, ist eine staatlich anerkannte private Schule zur sonderpädagogischen Förderung in freier Trägerschaft der Caritas-Schulen gGmbH Würzburg.

Im Mittelpunkt unseres Bemühens steht das Kind mit seinem individuellen sonderpädagogischen Förderbedarf, vor allem im Bereich Sprache. Eine verzögerte Sprachentwicklung geht häufig mit undifferenzierter Wahrnehmung und Motorik einher und kann Teil einer allgemeinen Entwicklungsverzögerung sein. Oftmals sind solche Kinder noch nicht genügend auf das Lesen- und Schreibenlernen vorbereitet. Wir sehen es als eine unserer wichtigsten Aufgaben an, Kinder mit Entwicklungsunregelmäßigkeiten fit zu machen für die Schule und sie auf den Schriftspracherwerb vorzubereiten.

Aber auch Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, z. B. in den Bereichen Lernen und sozial-emotionale Entwicklung, finden hier geeignete Lern- und Förderbedingungen vor.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich folgenden Prinzipien verpflichtet:

Früherkennung und Frühförderung
das bedeutet, eine Unregelmäßigkeit in der Persönlichkeitsentwicklung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu erkennen, umgehend mit der Förderung zu beginnen und den Förderbedarf so schnell wie möglich zu überwinden.

Individuelle Förderung
bedeutet, den persönlichen Förderbedarf genau zu erfassen und ihn durch kindbezogene Fördermaßnahmen zu erfüllen.

Prävention
bedeutet, durch eine rechzeitige effiziente Förderung späteren Förderbedarf, zum Beispiel Störungen beim Schriftspracherwerb, zu vermeiden.

Integration als Ziel
bedeutet, Kinder – wenn nötig – vorübergehend in die Einrichtung aufzunehmen und so zu fördern, dass sie später im Regelbereich gleiche Lernchancen haben wie andere Kinder.

Insbesondere werden an der Julius-Kardinal-Döpfner-Schule Kinder ab 3 Jahren in der Schulvorbereitenden Einrichtung gefördert und Schulkinder der Jahrgangsstufen 1 bis 4 unterrichtet und gefördert. Wir führen Vorschulgruppen mit maximal 12 Kindern und Schulklassen, die den Regellehrpan erfüllen und je nach Förderbedarf unterschiedlich lange in der Einrichtung gefördert werden. Kinder mit erhöhtem Förderbedarf können in der schuleigenen Tagestätte betreut und zusätzlich gefördert werden.

Für Kinder, die trotz ihres sonderpädagogischen Förderbedarfs auch an Regeleinrichtungen erfolgreich lernen können, stellen wir mobile Dienste bereit, die auf Anforderung Kontakt aufnehmen und notwendige Fördermaßnahmen einleiten können.

Norbert Anton

Beratung und Diagnostik

Wenn Ihr Kind

  • in seiner Entwicklung verzögert ist
  • noch nicht zu sprechen begonnen hat
  • Laute nicht oder falsch ausspricht
  • Sätze verdreht oder noch keinen Satzbau hat
  • viele Begriffe und Oberbegriffe noch nicht kennt
  • mit Anderen wenig oder nicht spricht
  • in seinen Bewegungen ungeschickt oder unkontrolliert wirkt
  • Reime und Rhythmen nicht nachempfinden kann

dann sollten Sie sich zu einer unverbindlichen Beratung anmelden. (Tel: 09721/16026)

In einem etwa einstündigen Beratungsgespräch wird Ihr Kind auf seine Sprach- und Sprech-fähigkeit überprüft, und es werden bei Bedarf Fördermöglichkeiten erörtert. Sie als Eltern entscheiden, ob Sie die möglichen Förderangebote für Ihr Kind in Anspruch nehmen wollen oder nicht. Die Beratung ist in jedem Fall kostenfrei und unverbindlich.

Namenspatron

Julius Kardinal Döpfner (1913 – 1976)
„Der erste Kreuzträger seines Bistums“

Kindheit und Ausbildung

  • geboren am 26. August 1913 in Hausen bei Bad Kissingen
  • lebte in bescheidenen, ärmlichen Verhältnissen mit vier Geschwistern
  • seine Eltern verstarben früh
  • 1933 Abitur am Kilianeum in Würzburg als Jahrgangsbester
  • 1933 – 1941 Studium an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom
  • 29. Oktober 1939: Priesterweihe in der Kirche „Al Gesu“ St. Ignatius in Rom
  • 1941 Dissertation über die Theologie Kardinal John Henry Newmans

Sein Wirken in der Diözese Würzburg

  • 1941 bis 1944 Kaplansjahre in Großwallstadt, Schweinfurt und Gochsheim
  • 1944 Präfekt im Würzburger Kilianeum
  • 1945 Subregens am Priesterseminar
  • Döpfner erlebte die schweren Bombenangriffe auf Schweinfurt im August und Oktober 1943 und die Bombenkatastrophe vom 16.März 1945 in Würzburg und sah die große Not der Menschen.
  • 1948 Papst Pius XII ernennt ihn am 11. August 1948 zum 85. Bischof von Würzburg. Mit seinen 35 Jahren war er der jüngste Bischof Europas.

Schwerpunkte seines Wirkens

  • „Wohnungsbau ist Dombau“ (Gründung des St. Bruno-Werkes)
  • Betriebsseelsorge und Förderung des „katholischen Werkvolkes“
  • Hochschulseelsorge
  • Gründung der Akademie Domschule (Erwachsenenbildung)
  • 1948 bis 1957 Renovierung und Bau vieler Gotteshäuser in Franken
  • geistliche Sorge für Heimatvertriebene und Flüchtlinge

Weitere Stationen

  • 1957 – 1961 Bischof des Bistums Berlin
  • am 15. Dezember 1958 Aufnahme durch Papst Johannes XXIII ins Kardinalskollegium
  • 1961 – Erzbischof von München und Freising
  • 1963 – 1965 Moderator des Zweiten Vatikanischen Konzils
  • 1965 – Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz
  • 1969 – 1975 Präsident der Synode der Bistümer Deutschlands in Würzburg

Julius Kardinal Döpfner war bodenständig und heimatverbunden. Für ihn hatte die Sorge um die Menschen Vorrang vor allem Sonstigen.

Er verstarb am 24. Juli 1976 durch plötzlichen Herztod.

Wir bewahren ihm als Namenspatron unserer Schule stets ein ehrendes Gedenken.